Alles über Telekonsultation

In Frankreich vor einigen Wochen wenig bekannt, hat die Telekonsultation seit der Coronavirus-Epidemie einen echten Boom erlebt. Wenn es vor der Entbindung weniger als 1% aller Konsultationen in Frankreich darstellte, wurden fast 500.000 Konsultationen pro Woche während der Entbindung aus der Ferne durchgeführt, so dass das Erreichen von Gesundheitseinrichtungen problematisch geworden ist. Was sollten wir zu diesem Thema wissen? Wir ziehen eine Bestandsaufnahme der Telekonsultation.

Was ist Telekonsultation?

Telekonsultation ist eine medizinische Fernberatung, bei der ein Patient seinen Arzt aufsuchen kann, ohne in sein Büro kommen zu müssen. Der behandelnde Arzt und die Patientengruppe kommunizieren somit über zwischengeschaltete Bildschirme über einen Computer, ein Smartphone oder ein Tablet. Eine Fernkonsultation eines Arztes ist jedoch ohne Internetverbindung nicht möglich.

Wer kann davon profitieren und von welchen Angehörigen der Gesundheitsberufe?

Alle Versicherungsnehmer haben Anspruch auf eine Telekonsultation unabhängig von ihrer Pathologie, von allen Ärzten unabhängig von ihrem Status (Arbeitnehmer, Liberaler), ihrem Fachgebiet (Kinderarzt, Gynäkologe, Zahnarzt, Allgemeinarzt usw.). und ihren Praxisort (Klinik, Stadtbüro, Krankenhaus, Pflegeheim, EHPAD usw.). Diese Fernüberwachung kann bei chronischen Krankheiten oder bei gelegentlichen gesundheitlichen Problemen durchgeführt werden.

Die für eine Fernberatung zugelassenen Arztpraxen sind vielfältig. Gynäkologie, HNO, Dermatologie, Augenheilkunde, Pädiatrie, Zahnmedizin und Psychiatrie sind gesetzlich und im Dekret vom Oktober 2010 geregelt, in jüngerer Zeit jedoch mit der mit covid-19 verbundenen Krise von Andere Berufe, Krankenschwestern und Hebammen, wurden ebenfalls per Dekret zur Fernüberwachung ihrer Patienten ermächtigt.

Es ist jedoch zu beachten, dass eine Telekonsultation für eine gründliche körperliche Untersuchung nicht empfohlen wird. Bei Bedarf kann der Arzt mit ihm oder einem Kollegen einen Arzttermin vereinbaren.

Was sind die Telekonsultationsplattformen?

Es gibt sichere und spezialisierte Plattformen für die Telekonsultation. Der Austausch über Anwendungen wie FaceTime®, Skype® oder WatsApp® wird nicht empfohlen, da deren Inhalt vertraulich und vertraulich ist. Fragen Sie Ihren Arzt anhand der Liste auf der Website des französischen Gesundheitsministeriums. Dort erscheinen Doctolib, TokTokDoc, MonMedecin, Consulib, MediConsult oder sogar ConsultationEasy, obwohl sie in Bezug auf die Verwaltung von Gesundheitsdaten nicht von der Regierung genehmigt wurden. Wenn diese Plattformen dort aufgelistet sind, liegt dies in beiden Fällen daran, dass sie den vollständigen Datenschutz deklarieren.

Wie mache ich eine Telekonsultation?

Um eine Telekonsultation durchzuführen, müssen Sie sich zuerst an Ihren behandelnden Arzt wenden, um einen Termin zu vereinbaren. In der Regel wird ein Link an Sie gesendet, damit Sie sich zum geplanten Zeitpunkt der Konsultation auf der ausgewählten Plattform anmelden können. Bevor Sie beginnen, muss der Allgemeinarzt Ihre Zustimmung einholen. Eine Telekonsultation findet wie eine normale ärztliche Konsultation statt, mit dem einzigen Unterschied, dass sie aus der Ferne durchgeführt wird.

Am Ende der Sitzung erstellt der Arzt bei Bedarf ein Rezept. Unabhängig davon, ob es sich um ein Rezept für Medikamente oder ein Rezept für zusätzliche Untersuchungen handelt, wird Ihnen das Rezept in Papierform per Post oder in elektronischer Form per E-Mail zugesandt. Dies muss in jedem Fall unter Bedingungen erfolgen, die die Vertraulichkeit und Sicherheit der Daten gewährleisten.

Wenn die Telekonsultation endet, schreibt der Arzt einen Bericht, um ihn in die Krankenakte des Patienten aufzunehmen. Letzteres kann an den behandelnden Arzt des Patienten geschickt werden, wenn derjenige, mit dem die Konsultation stattgefunden hat, dies nicht ist. Dies garantiert eine bessere Nachsorge und erleichtert die koordinierte Versorgung durch Angehörige der Gesundheitsberufe.